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Molecaten Park – Flevostrand Niederlande – Tag 3 Fahrradtour nach Biddinghuizen

Ganz ehrlich, auf die geplante Tagestour mit dem Fahrrad nach Biddinghuizen habe ich mich riesig gefreut. Hauptsache wir können auch noch Räder an der Rezeption mieten, denn vor zwei Jahren in Cadzand hatten wir kein Glück und mussten uns als Ersatz ein blaues Vehikel mit vier Rädern und Wackelpedale mieten. Welch ein Spaß 😉

12029044_917035965037233_372366813_nMicha und die Kids sind extra früh zur Rezeption aufgebrochen und kamen mit vier nummerierten Schlüsseln für die Fahrradschlösser wieder. Herrlich! Nun stand unserem Ausflug nichts im Wege, vor allem hatten wir mal richtig schönes Sonnenwetter. Pro Fahrrad bezahlten wir 11 Euro für den ganzen Tag, aber das war es mir auf alle Fälle wert. Da das Wetter an der See allerdings recht wechselhaft ist, packten wir unsere Wind und Wetter Jacken ein, schnürten sie auf den Gepäckträger und es konnte losgehen. Ich muss gestehen, das ich sehr gerne Rad fahre, doch durch meinen Umzug in die Berge bin ich ziemlich aus der Übung. Irgendwie gibt es bei uns keine Fahrradwege, wie ich es aus Niedersachsen gewohnt bin, und da ist es mir Zuhause einfach zu gefährlich mit den Kindern per Rad unterwegs zu sein.

12041754_917035948370568_817944988_nBis nach Biddinghuizen sind es vom Molecaten Park – Flevostrand nur etwa 11 Km, und der Fahrradweg führt anfangs idyllisch am Wasser entlang. Echt schön mit einem tollen Ausblick. Trotz Nebensaison war allerdings reger Betrieb und man musste echt aufpassen, da uns auch Roller auf dem schmalen Fahrradweg überholten.

Mit viel Spaß und voller Motivation waren wir nun unterwegs und hielten unterwegs regelmäßig an, um einige Geocaches zu suchen und natürlich auch zu finden 😉 Das war richtig klasse, vor allem da man mit den Rädern bis an die versteckten Plätze kam. Mit der Sucherei hatten wir nach ungefähr 3 Stunden und bei herrlichstem Wetter Biddinghuizen erreicht.

Biddinghuizen ist ein Dorf im östlichen Flevoland, Teil der niederländischen Provinz Flevoland. Das Dorf gehört zu der Gemeinde Dronten. Der Ansiedlungskern hatte 6138 Einwohner (1. Januar 2015). Seit 1963 ist es bewohnt.  Quelle Wikipedia

Das Dorf ist nicht sonderlich groß, doch durch das angrenzende Gewerbegebiet, erstreckt es sich doch über eine beachtliche Länge. Da der vorerst letzte Cache in der Nähe des Gewerbegebietes lag, wollte ich gerne durch dieses fahren, um zum Ortskern zu gelangen. In diesem Moment verfärbte sich der Himmel schwarz, was nicht wirklich gutes verhieß. Es wurde schnell ziemlich frisch und man gut das wir unsere Jacken dabei hatten. Auf halben Wege fing es kräftig an zu regnen, so das wir uns Schutz unter den Bäumen an der Straße suchten. Nur blöde, das sie nicht besonders riesig waren und wir in kurzer Zeit trotz Jacken komplett durchnässt waren. Meine Tochter schützend im Arm haltend, fuhr in diesem Moment hupend und feixend ein Müllauto an uns vorbei. Meine Freundlichkeit übersah den Wunsch meines Mittelfingers und so winkte ich nur zurück. Ich trage doch gerne zur Belustigung meiner Mitmenschen bei 😉 Wir wanderten bei kurzen Regenpausen von Baum zu Baum und mittlerweile war es echt kalt. Man gut, das wir mehrere Oberteile anhatten. In diesem Moment befand ich unsere Jacken als grottenschlecht und ich war echt enttäuscht. Wind und Wetter ja, aber bei Regen so ein Desaster? Man gut das ich diese nicht bewerten werde, denn ich denke so ein mieses Urteil hat noch nie ein Produkt von mir erhalten. Aber was solls…

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So zieht man definitiv kein Regencape an 😉

Damit wenigstens die Hosenbeine trocken bleiben, schoben wir unser Fahrrad weiter Richtung Ortskern zum Lidl. Micha hatte die Idee, das wir dort eventuell Regencapes kaufen könnten. Welch ein Wunder, sie hatten tatsächlich welche im Sortiment 😉 Da natürlich unser Hund dabei war, wartete ich mit ihm in der Zeit draußen, wo er seinen Beschützerinstinkt wieder leicht übertrieb. Jeder der nur zu nahe an dem Unterstand vorbei kam, wurde dezent angeknurrt. Egal, schlimmer konnte dieser Tag eh nicht mehr werden! Neben einer kleinen Stärkung brachte Micha also vier Regencapes mit. Ich habe diese bei anderen schon oft gesehen, doch bisher selbst keinerlei Erfahrung mit diesen Teilen. Während ich nun den Hund und den Einkauf hielt, zog Micha mir dieses Ding über den Kopf. Die nassen Jacken hatten wir vorher schon auf dem Gepäckträger verstaut. Sind ja recht witzig diese Regencapes, und auch wenn sie vom Material nicht dick sind, wärmen sie ein wenig. Mein Gatte war der Meinung, man müsste die Arme rechts und links durch die Löcher stecken. Ok, kein Problem! Es spannte nun zwar leicht an der Brust, aber Hauptsache trocken. Nachdem nun alle bis auf Micha wegen des Rucksacks dieses Ding anhatten, konnte es weiter gehen. Die Lust hatte uns mittlerweile verlassen und wir machten uns auf den Rückweg. Kaum waren wir am Ortsausgang von Biddinghuizen angelangt, kam doch allen ernstes die Sonne wieder raus!

Unterwegs sinnierte ich noch über meine Arme nach, das sie eigentlich nass werden würden, wenn es regnet, da sie ja nun durch diese Löcher guckten. Ein paar Blicke von Leuten die uns entgegenkamen entgingen mir auch nicht, aber ich sagte nichts, denn nun fing unser Hinterteil langsam an zu schmerzen. Wie machen das eigentlich Radrennfahrer bei dem schmalen Sattel? Die müssen doch irgendeine Polsterung haben, wenn wir bei diesem immens großen Sattel schon Probleme haben. Ich nahm mir fest vor den nächsten Radrennfahrern genauer aufs Hinterteil zu schielen 😉

12016563_917035318370631_537807760_nDa das Wetter wieder gut zu uns war, machten wir alle paar hundert Meter eine kurze Pause, über die sich auch unser Hund freute. So sehr man sich auf diese Tour gefreut hat, waren wir doch froh, als wir gegen 17.30 Uhr wieder im Molecaten Park ankamen. Die Rezeption hatte zwar schon geschlossen, doch wir konnten die Schlüssel am nächsten Tag wieder zurückbringen. Den Rest des Tages haben wir gemütlich auf der Terrasse unseres Mobilheims in der Sonne verbracht. Gegen Abend zeigte uns eine nette Katze noch ihre Zuneigung, indem sie uns einen dicken angenagten Wummer an Hasen hinter unser Domizil legte…wurgs. Hätte sie mal aufgegessen, dann hätte die Sonne öfter mal vorbeigeschaut 😉

Als Fazit des Tages muss ich im Nachhinein sagen, das der Tag trotz einiger Pannen recht amüsant war und Micha noch festgestellt hat, das die Löcher am Regencape nur dafür sind, um von außen in die Jacke darunter zu gelangen. Man gut, das man über sich selbst am besten lachen kann 😉

Morgen geht es nach Amsterdam, und da wir nicht mit dem Auto in die Stadt fahren wollen, nehmen wir für einige Stationen die Bahn. Ob wir angekommen sind, könnt ihr gerne in Teil 4 Molecaten Park – Flevostrand Amsterdam nachlesen.

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