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Molecaten Park – Flevostrand Niederlande – Tag 4 Amsterdam

Auf unseren heutigen Ausflug nach Amsterdam habe ich mich sehr gefreut, und vor allem war ich sehr gespannt auf das Venedig des Nordens. Von Bildern hatte man eine kleine Vorstellung vom Stadtbild, welches sich durch Brücken und Wasserwege auszeichnet. 

Da wir allerdings nicht mit dem Auto nach Amsterdam wollten, führte unser Weg erstmal nach Weesp. Dieser Ort mit ca. 18.000 Einwohnern liegt 15 Km östlich von Amsterdam. In einer ruhigen Seitenstraße parkten wir unser Auto und gingen zwei Straßen weiter zum Bahnhof. Für unsere Kinder war dies die erste Bahnfahrt, und so waren sie gleich doppelt aufgeregt 😉 11999884_917035788370584_1496342018_nVor dem Bahnhof musste ich erstmal ein wenig schmunzeln über die Berge an Fahrrädern. Die letzten Jahre war ich nicht mehr so oft an Bahnhöfen, aber das hatte ich bisher noch nie gesehen. Echt praktisch, und irgendwie witzig. Am Eingang zum Bahnhof kamen wir allerdings erstmal ins Stocken. Hier kann man nicht einfach mal zum Bahnsteig gelangen, denn hier sind komplett Drehkreuze, die man nur mit Ticket passieren kann. Unauffällig und mit wissendem Gesicht beobachteten wir eine kurze Weile das Geschehen um uns herum, doch klug wurde man daraus auch nicht. Die Leute hatten eine Plastikkarte welche sie einscannten und damit ihren Weg zum Bahnsteig ermöglichten. Mit üblem Kauderwelsch versuchte man sich im Kiosk um die Ecke verständlich zu machen, und die Dame meinte wir könnten auch ein Paper-Ticket ziehen. Ok, dann mal los! Na super, im Außenbereich standen zwar gelbe Automaten, aber so richtig schlau wurde man daraus auch nicht. Was ich dann so richtig klasse fand war, das sich uns ein Jugendlicher angenommen hat und später auch eine junge Frau. Ja, ein harter Fall 😉 Er half uns dann die Tickets zu ziehen, welche man gleich vor Ort auch mit Karte bezahlen kann. Praktisch! Wenn man es mal geschafft hat, ist es eigentlich gar nicht so schwer. Aber so ist es ja meistens 😉 So, nun konnten wir endlich zum Bahnsteig, und nachdem der nette Jugendliche uns den richtigen gezeigt hatte, stand unserem Ausflug nach Amsterdam nichts mehr im Weg.

12007173_917035731703923_482003277_nDer Zug war nicht besonders voll, und nach vier Stationen kamen wir schon am Hauptbahnhof von Amsterdam an. Unterwegs konnten wir aus dem Fenster schon die Schiffe (Aida usw.) bestaunen, welche dort angelegt hatten. Das übliche emsige Treiben umgab uns, und am Ausgang ist mir aufgefallen, das hier alle Drehkreuze offen standen. Sind wohl nur auf Dörfern geschlossen 😉

12041769_917035705037259_1880794748_nKaum aus dem Gebäude des Hauptbahnhofes raus, wie konnte es auch anders sein, fing es an zu regnen. Mittlerweile hat man sich ja schon damit abgefunden. Wir mussten uns eh erstmal orientieren, und so warteten wir, bis es wieder etwas nachließ. Gegenüber vom Bahnhof bekam man schon die ersten Eindrücke, und wir zogen in Richtung Innenstadt los. Man war ja schon in mehreren Großstädten, aber was hier allein für Massen an einer einzigen Ampel standen. Wow! Wir haben uns erstmal vom Strom mitreißen lassen und kaum waren die ersten Geschäfte und Shops in Sicht, wollten die Kids gleich dem Kaufwahn verfallen. Ich kann es ihnen nicht verdenken, denn was sich einem in Amsterdam bot, war der Wahnsinn. 12025533_917035411703955_607671457_nDie Innenstadt zieht sich über Kilometer hin, und hier gibt es nicht nur eine Passage, nein, man kann durch Seitenstraßen von einer zur nächsten gelangen. Die Eindrücke sind immens, und hier gibt es bestimmt von jedem Unternehmen mindestens ein Geschäft. Neben all den Eindrücken, gab es auch interessante Gerüche, und wenn man diesen mit den Augen gefolgt ist, könnt ihr euch denken, was man dort sah 😉

12021764_917035648370598_1719975118_nÜber Plätze, auf denen Darth Vader, der Sensenmann und viele mehr standen um Geld zu sammeln, ging es weiter, vorbei an Madame Tussauds in die dahinter liegenden Passagen der Innenstadt. So viel Geld wie man da gerne ausgeben würde, gibt es fast gar nicht 😉 Mittlerweile waren wir allerdings schon eine Ewigkeit unterwegs, und die Massen an Menschen waren noch immer nicht abgeebbt. Wenn man etwas außerhalb der City ist, ist Amsterdam irgendwie ringförmig aufgeteilt, denn nach kurzer Zeit sahen wir schon die Grachten. Eine kurze Passage über eine Brücke mit bekannten Geschäften, gelangte man an die nächsten Wasserwege. Ja, das war was ich sehen wollte! Herrlich! Die Straßenbahnen fuhren oft und ziemlich dicht an uns vorbei, aber man konnte sich ja eng an den Geschäften vorbei bewegen.

Langsam wurde es um uns herum ein wenig ruhiger, doch nach dieser ganzen Zeit knurrte langsam der Magen. 12030726_917035525037277_1833179676_nIn einer Seitenstraße fanden wir eine gemütlich aussehende Pizzeria und dort ließen wir uns im Außenbereich nieder. Da wir minimal niederländisch und überhaupt kein italienisch sprechen, verständigten wir uns mit Händen und Füßen und erhielten unser gewünschtes und vor allem sehr leckeres Essen. Teddy unser Hund fühlte sich wohl vernachlässigt und zwickte dem netten Inhaber ins Bein als er an unserem Tisch stand. Peinlich! Nachdem er geprüft hatte, das der Blutverlust nicht zu groß ist 😉 war wieder alles paletti. Er hat selber Hunde und es war absolut kein Problem für ihn. Man gut, aber es war wirklich nichts zu sehen. Männer wollen halt Beachtung (auch Rüden) 😉

Die Zeit verging wie im Flug, und da wir schon einige Zeit unterwegs waren, entschieden wir uns für den Rückweg. Ich hätte so gerne noch viel mehr von Amsterdam gesehen, aber dafür reichte die Zeit leider nicht. Wir wollten eh noch einige Andenken für uns und die daheim gebliebenen kaufen, und das dauert bei der riesigen Auswahl ja auch. 12026415_917035331703963_2116034497_nNeben Kappen, T-Shirts und all den anderen Errungenschaften musste ich unbedingt noch diesen witzigen Quatsch für meinen Sohn und seine Freundin kaufen, da sie sowas total lustig finden 😉 Man kann sie zwar Essen, aber wurden als Gag aufgehoben.

12016704_917035381703958_1661707947_nKaputt, pleite 😉 und doch selig marschierten wir wieder Richtung Bahnhof, wo wir noch etwas verweilten, da dort einige Leute riesige Seifenblasen fabrizierten und allesamt die dort standen (inkl. meiner Kinder) großen Spaß daran hatten, diese Platzen zu lassen. Das war schön anzusehen, wieviel Freude damit verbreitet werden kann.

Nach einigem hin und her fanden wir dann endlich unsere Bahn und kamen vier Stationen später wieder in Weesp an. Die Füße taten uns allen weh und wir waren froh, als wir zurück am Auto waren. Der Tag verging so schnell, und an den Eindrücken, die Amsterdam bei uns hinterlassen hat, können wir noch einige Zeit zehren. Wir haben nicht wirklich viel von der ganzen Stadt gesehen, deshalb haben wir uns fest vorgenommen diese noch einmal zu besuchen. Dann aber mindestens ein ganzes Wochenende, denn es gibt noch viel zu entdecken.

Über den letzten Tag im Molecaten Park – Flevostrand Niederlande und die Abreise, könnt ihr gerne in Tag 5 Der Abschied nachlesen.

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